USC BasCats: Gute Generalprobe für die Playoffs

Der letzte Hauptrundenspieltag in der 2. DBBL Süd hat es noch einmal in sich. Die USC BasCats empfangen am Samstag um 19 Uhr den Tabellenführer Falcons Bad Homburg, der bereits als Südmeister feststeht. Genau der richtige schwere Gegner, um sich für die erste Playoff-Runde am 5./6. April einzuspielen und darauf einzustellen.

„Ich bin froh, dass wir dieses Spiel am Ende haben, weil es ein starker Gegner ist“, sagte BasCats-Cheftrainer René Spandauw. Darauf müssen sich die BasCats, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am 5./6. April zuerst daheim auf den Nordsechsten Eimsbütteler TV treffen werden, nun einstellen. Die Zeit der Gegner wie Mainz oder Bamberg ist endgültig vorbei. „Natürlich wäre es schön gewesen, wenn wir in diesem Spiel noch eine Möglichkeit auf Platz eins gehabt hätten, aber die Chance haben wir in Würzburg liegen lassen“, so Spandauw.

Bad Homburg war insgesamt die beste Mannschaft im Süden, nur zwei Niederlagen – bei personeller Schwächung – belegen dies. Die Falcons haben mit Abstand die wenigsten Punkte kassiert, rund 180 weniger als die BasCats. Nach Würzburg stellen sie zudem den besten Angriff. Das Team um Isabel Gregor, Annika Holzschuh, die Amerikanerin Emma Nolan und die Lettin Elza Bierina ist sehr eingespielt. „Die verstehen sich blind“, so Spandauw. Das hat er bei den BasCats durch die vielen Ausfälle noch nicht.

Die Ausfallliste ist bei den USC BasCats wieder länger geworden. Ein Einsatz von Elizabeth Iseyemi ist höchst unwahrscheinlich. Die Kanadierin trainiert abseits des Feldes mit einer Schiene um den verletzten Finger. Laurie Irthum ist beim Derby in Leimen umgeknickt und hat bis Mittwoch nicht trainiert. Ein großes Fragezeichen steht hinter Carla Koch, die an einer Schienbeinverletzung leidet und zudem Sonntag in der WNBL spielen soll. Antonia Schüle hat sich am Dienstag eine Oberschenkelzerrung zugezogen. Carla Bieg Salazar hat Achillessehnenprobleme. Melina Karavassilis kann diese Saison ohnehin nicht mehr spielen, gleiches gilt für Greta Metz.

„Ich erwarte ein sehr intensives Spiel, beide gehören zur Zweiligaspitze, und die Falcons wollen sicher auch mit einem guten Gefühl in die Playoffs gehen“, sagte Spandauw. Im Hinspiel hatten die USC BasCats bei der 60:65-Niederlage nach einer schwachen ersten Halbzeit eine tolle Aufholjagd gestartet, waren zwei Minuten vor Ende auf einen Punkt herangekommen, aber dann doch unterlegen.

Michael Rappe

Link zum Vorschautext bei lokalmatador.de: https://www.nussbaum.de/entdecken/news/vorgeschmack-auf-die-playoffs-2572477

So lief das Vorrundenspiel am 24. November 2024:

Falcons Bad Homburg – USC BasCats Heidelberg 65:60

Statistik (Bad Homburg/BasCats)

Stenogramm: 18:14 (10.), 47:30 (Halbzeit), 52:42 (30.), 53:51 (34.), 57:56 (38.), 62:56 (39.), 62:60 (0:34 Sek.), 65:60 (Endstand).

Falcons Bad Homburg: Gregor 17/3, Bierina 13/2, Karabacak 11/1, Holzschuh 8, Rhein 7/1, Nolan 7, Heubel 2, Steinhoff.

USC BasCats: Iseyemi 22/1, Cooper 9/1, Emanga 6, Steins 6, Wroblewski 5/1, Stamenkovic 4, Zipser 4, Koch 2, Simon, Irthum, Schüle.

Dreierquote: 37:15% (7/19:3/20)

Zweierquote: 43:51%

Freiwurfquote: 78:53%

Rebounds: 28:41 (Bierina 10, Team 6, Nolan 4 – Iseyemi 11, Cooper 8, Linder 6, Team 6) Turnover 24:27

Falcons Bad Homburg: Gregor 17/3, Bierina 13/2, Karabacak 11/1, Holzschuh 8, Rhein 7/1, Nolan 7, Heubel 2, Steinhoff.

USC BasCats: Iseyemi 22/1, Cooper 9/1, Emanga 6, Steins 6, Wroblewski 5/1, Stamenkovic 4, Zipser 4, Koch 2, Simon, Irthum, Schüle.

Beitragsbild:  Auf die Dynamik von Julia Wroblewski setzen die USC BasCats auch gegen Spitzenreiter Bad Homburg. Foto: Andreas Gieser